Montag, 27. Oktober 2008






Tag 5
Hallo lieber Leser
Venedig mit seinen engen Gassen, schönen Häusern und vielen Tauben liegt jetzt hinter uns, Florenz wartet auf uns. So sind wir wieder aufgebrochen etwas neues in Italien zu sehen. Nach einer langen Zugreise durch die Berge des Appenin mit langen Tunneln aber auch tollen Ausblicken sind wir am späten Nachmittag in Florenz angekommen. Unser Zeltplatz liegt eigentlich nur wenige Kilometer vom Stadtzentrum enfernt, allerdings sind die letzten Meter mit Gepäck super anstrengend weil es stark bergauf geht. Der Blick vom Piazza de Michangelo auf das nächtliche Florenz entschädigt doch für vieles. Unsere Zelte haben wir auf einen von vielen Olivenbäumen bestandenen Campingplatz aufgebaut.


Gekocht haben heute mal die Leiter.


Tag 6

Wer früh aufsteht hat Zeit etwas zu sehen, zuerst allerdings nur verschlafenen Gesichter. Haben gestern Abend noch den Trupp aus Drispenstedt wieder getroffen, sie sind auch mit auf dem Platz. Wir wollen nun die Stadt mit ihren schönen Bauten besichtigen aber auch das Museum von Leonardo da Vinci. Allerdings muss erst einmal Geld besorgt werden weil die Kasse mal wieder knapp ist. Somit erst die Kohle und dann ins Vergnügen. Da unser Küsschenaward gut angelaufen ist, wird Nachschub an Papier und Lippenstiften besorgt und weiter fleißig Leute angesprochen, hierbei ergeben sich gleichzeitig die ersten Kontakte zu anderen ausländischen Pfadfindern, die als Gäste in der Stadt waren. Also nicht nur Küsse sammeln sondern auch Kontaktadressen zum Tauschen. Nach all der Anstrengung und guten Kassenverhältnissen wird Pizzaessen angesetzt. Alle sind satt und zufrieden. Es geht zurück zum Lagerplatz, der Einkaufstrupp (für den nächsten Morgen) schafft es zu Fuß sorgar schneller als der Rest mit dem Bus.





Tag 7

Wieder früh hoch weil wir heute weiter wollen. Ätzend, aber um neun stehen wir mit allem Gepäck an der Bushaltestelle und Italien erwisht uns eiskalt. Bahn, Bus und Metro streiken. Haben allerdings Glück gehabt der Bus kommt trotz Streik noch einmal am Zeltplatz vorbei. Aber unser erster Zug fällt leider aus, glücklicherweise haben wir mehr als eine Alternative gehabt. Der Nächste fährt, nichts wie rein und weg nach Pisa um dort den schiefen Turm anzusehen. Wider Geldmangel, Stephan und Gibeon machen sich zur Bank auf, der Rest wartet. Der Rest wartet vorm Bahnhof, als die Zwei zurück sind können wir in die Stadt, die Leiter bleiben beim Gepäck. Später erfahren wir, daß das mit Geld schwieriger war als gedacht, Geld ist jetzt wieder da. Am späten Nachmittag geht es weiter nach Populonia, einer kleinen Stadt am Mittelmeer mit Etruskischer Burg und Ausgrabungen in der Nähe. Mittlerweile müssen wir das Gepäck von zwei Leuten aus Duderstadt mittragen weil sie nicht mehr ganz fit (Kreislauf und Bänderdehnung im Knöchel) sind. Als wir angekommen sind machen wir uns vom Bahnhof auf zum Zeltplatz. Fünf Leute gehen im Dorf (es war keine Stadt) schnell einkaufen. Wir sehen sie erst zwei Stunden später wieder weil sie völlig in die falsche Richtung gelaufen sind.
Kurz nach ihrer Ankunft bekommen wir Besuch von Daniel, einem Italienischen Pfadfinderleiter aus einem Nachbarort. Evtl bekommen wir über Ihn einen günstigeren Platz. Unser ist zwar schön hat aber nur ein Badezimmer für uns 21. Sehr spät zu Abend gegessen, es gab aber endlich mal frischen Salat.

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